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Tutorials, Tipps, Tricks & mehr
Bondage Infos
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Hier findet man die Tutorials
Hier etwas zu Bondage und Haltung
Beispiele
für japanische Bondages und ihre Namen
Hamburger
Schule - Wie der Drachenmann japanische Bondage sieht
Allgemeine Infos
Wie will ich fesseln? Und wie mich fesseln lassen?
Am Anfang steht die gemeinsame Feststellung, dass Fesseln etwas ist,
das sowohl den Aktiven als auch den Passiven anmacht und reizt. (Der Einfachheit
halber benutze ich hier die Begriffe "aktiv" für denjenigen,
der die Fesselung macht und "passiv" für den, der sich
in die Seile binden lässt, obwohl diese Begriffe dem Geschehen nicht
gerecht werden.)
Doch gibt es mehr Gesprächsbedarf, da man wissen möchte, was
denn das Ziel beim Fesseln ist und womit dieses Fesseln stattfinden soll.
Japanische Bondage kann man unter eher meditativem oder sexuellem, künstlerischem
oder gebrauchsorientiertem Aspekt sehen. Und da ist es dann klar, dass
wenn der eine bei japanischer Bondage eher an Kunst denkt und der andere
mehr den sexuellen Aspekt sieht, es sobald die beiden miteinander fesseln,
zu Frustrationen auf der einen oder anderen Seite kommen kann.
Ganz einfach ist es, wenn man zusammen einen Film oder ein Bild gesehen
hat und beide sagen, das ist spannend, das wollen wir auch machen. Damit
hat man dann gleich einen gemeinsamen Anknüpfungspunkt, von dem aus
man sich mit den verschiedenen Techniken beschäftigen kann. Gleichzeitig
kann es aber auch Probleme geben, weil die abgebildete Fesselung für
den Passiven etwa von seiner körperlichen Beschaffenheit her nicht
möglich ist oder weil diese Fesselung den Aktiven überfordert.
Gut ist es, wenn man einfach beginnt und nicht sofort eine aufwendige
Hänge-Bondage im Auge hat.
Doch gerade am Anfang der gemeinsamen Fesselerlebnisse kommt es immer
wieder zu Missverständnissen. In der Übungs-Phase ist der Aktive
häufig noch sehr unsicher. Er braucht recht lange, um eine Fesselung
zu beenden, der direkte Kontakt zum Passiven kann darunter leiden, denn
gleichzeitig dem Seil UND dem „Opfer“ zugewandt zu sein, ist
in der Lernphase für viele nicht möglich. Der Passive seinerseits
weiß noch sehr wenig über die neuen Erfahrungen, die sein Körper
mit dem Seil macht oder er beginnt sich zu langweilen, weil der Aktive
zu lange braucht. In dieser Situation hilft nur weiterhin miteinander
zu reden, um so permanent einen verbalen Kontakt zu halten. Dies ist auch
dann wichtig, wenn man sich vorher gemeinsam geeinigt hat, dass man miteinander
diese oder jene Bondage üben will.
Ein erfahrener Fessler braucht nicht mehr seine ganze Konzentration auf
die Seilführung zu legen. Ihm fließt das Seil durch die Hände
um den Körper seines Partners. Und erst mit dieser Sicherheit wird
aus der Fesselung eine Umarmung mit dem Seil. Aber auch ein routinierter
Fessler sollte, egal wie automatisch er die Fesselungen macht, immer wieder
kontrollieren, dass auch alles so sitzt, wie es sein soll.
Erfahrene Bondage-Modelle wissen sehr genau, wo sie ihre Muskeln anspannen
müssen und welche Partien ihres Körpers eher locker bleiben
sollten. Sie ahnen die Bewegungen des Fesslers voraus und können
so dem Zug des Seils mühelos folgen, was für den Aktiven deutlich
weniger anstrengend ist.
Doch bis man diese Fähigkeiten erreicht hat, dauert es auf beiden
Seiten mehr oder weniger lange. Und der einzige Weg dahin ist regelmäßige
Übung.
In den letzten Jahren habe ich vermehrt von Unfällen beim Fesseln
gehört und daher sollte man immer einige Vorsichtsmaßnahmen
beachten. Näheres dazu unter Medizinisches.
In meinen Bondage-Workshops weise ich gerne auf diese drei Basis-Regeln
hin: Störungen melden, sofortiges Reagieren mit Behebung der Störung,
Bewusstheit und Achtsamkeit des Aktiven für potentielle Probleme,
auch wenn mal keine Rückmeldung kommt.
Hier findet Ihr ein paar Tutorials
zu Standard Bondages.
Siehe hierzu auch die Anmerkungen zu
Technik und Haltung.
Weiterführende Literatur:
Japan Bondage - Das Bondage-Handbuch Spezial, Matthias
T. J. Grimme, Charon Verlag Hamburg 2011
Das Bondage-Handbuch, Matthias T. J. Grimme, Charon
Verlag Hamburg 1999
Bondage - Ausstieg aus der Selbstkontrolle,
Tom Schmidt, Männerschwarm Scipt Verlag, Hamburg 1999
Erotic Bondage Handbook, Jay Wiseman, Greenery Press, USA 2000 (engl.)
The Seductive Art of Japanese Bondage by Midori, Greenerypress 2001, (engl.)
Alle Bücher beim Charon-Verlag
erhältlich!

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