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Galerie mit japanischen Bondage Namen Englisch/Japanisches Bondage Glossar Alle Texte sind veröffentlicht im Papiertiger, einem Service von Datenschlag. Der Papiertiger hatte Kontakt zu einer japanischen Gruppe von Sadomasochisten (vgl. Danksagungen).
Von dieser stammen die Beschreibungen spezifisch japanischer Eigenarten.
In der Literatur geniesst
die Geschichte der O einen ähnlich hohen Stellenwert wie unter Sadomasochisten
im Westen. Umgekehrt gibt es eine Beeinflussung des hiesigen Sadomasochismus
durch J. in Folge der Manga und Anime. Zwar gibt es auch westliche Comics,
die sich mit dem Thema beschäftigen, doch scheint es in J. stärker
in die allgemeine Comic-Kultur eingebettet zu sein. Für Personen
und Titel gibt es Zofe meido (eng. maid) oder jochuu, Sklave (beide Geschlechter)
dorei, Herr shujin (als Anrede (?) goshujin-sama), Herrin joou-sama, Spielzeug
omocha, Gefangener (beide Geschlechter) horyo. Bei Fesselspielen
scheint es eine vom Westen abweichende Tradition in der Art zu geben,
wie die Hände des Bottom gefesselt werden. Während im Westen
die Hände eher an den Handgelenken zusammengebunden werden, liegen
in J. die Unterarme eher parallel zueinander, so daß die Fingerspitzen
an den Ellbogen des anderen Arms zu liegen kommen. Dazu wird noch (bei
Frauen) ein Strick über- und unterhalb der Brüste geführt,
der um Oberarme und Oberkörper läuft. *Nostril Torture:
Der Papiertiger: Asian Bondage Aus Asien insbesondere Japan stammende Schule der Fesselspiele bei der versucht wird, Körper und Fesselmaterial zu einem möglichst ästhetischen und harmonischen Ganzen zu verbinden. In seiner höchsten Ausprägung beansprucht AB den Status von Kunst, wobei das Muster der (meist) Seile und die dem Gefesselten aufgezwungene Körperhaltung sich ergänzen und zu einer emotionalen Aussage vereinigt werden. Im Gegensatz dazu erschöpft sich Bondage im Westen, insbesondere in den USA, mehr in einer Präsentation des gefesselten Körpers, ohne sonderlich auf die Fesselung zu achten. Am ehesten näherte sich Willie, John den Idealen der AB, obwohl seine Zeichnungen eher Ordnung und Strenge zu erreichen versuchen als Ästhetik. In letzter Zeit macht sich im Westen auch ein verstärkter japanischer Einfluss deutlich, so in den Arbeiten von Berquet, Gilles (s. Eintr.: Erotic Art Museum Hamburg). Inzwischen wird im Westen der Begriff für alle Formen des Bondage benutzt, wo das Ziel der Fesselung eine präzise und anmutige Verbindung zwischen Seilen und Körper des Bottoms ist, so daß oft nicht mehr klar getrennt werden kann, welche Elemente nun wirklich aus dem Osten stammen, siehe auch1. AB wird in seiner
Reinform ausschliesslich mit Seilen durchgeführt, die in Japan auch
meist aus Jute oder Hanf zu sein scheinen. Stricke sollen möglichst
symmetrisch verlaufen, sich kaum überlappen und eng am Körper
anliegen. Stricke, die parallel verlaufen, sollten ohne Zwischenraum aneinander
liegen, was besonders dann gilt, wenn mehrere Schlingen z.B. um die Handgelenke
gelegt werden. Der Ursprung der AB
wird teilweise in mittelalterlichen Klöstern Japans vermutet LV{Cal93},
da sie als Form der Meditation gesehen werden kann. Sie ist vergleichbar
mit einem Steingarten, der von einem Gärtner unablässig mit
dem Rechen geformt wird. Bei dieser Sicht von AB hat der Aktive (der Erfahrenere)
die Aufgabe, einen Körper in eine bestimmte Form zu bringen, die
Fesselung in allen Einzelheiten schon vorher zu kennen, oder aber durch
"höheres Wissen" sofort ohne nachzudenken anfertigen zu
können. Der Passive (Novize) wird dabei in eine Stellung gezwungen,
in der sich gut nachdenken und meditieren lässt. Die AB wurde in
den Klostern nicht nur als Bestrafung sondern auch als Lehrinhalt vermittelt.
Im Westen fehlt fast durchgängig die meditative Grundlage, so dass
man richtiger von Bondage nach asiatischer Art spricht. Die erste öffentliche Bondage-Performance in Japan wurde 1965 von Osada Sensei (was soviel wie Meister Osada heisst) vorgeführt. Siehe auch Japan dort
mehr über Mimik und Ausdruck der dargestellten Bottoms, wie auch
Schwarz für die Frage der Farbzusammenstellung, und Fesselspiele
für eine allgemeine Diskussion. Literaturhinweise:
Der Papiertiger: Zungenfolter Besonders in Japan
beliebte Form der Peinigung. Meist werden dazu Klammern verwendet, die
auf die ausgestreckte Zunge gesetzt werden. Durch zu grobe Manipulationen
an der Zunge können Blutergüsse entstehen, die Atmung und Schluckfähigkeit
einschränken können.
Der Papiertiger: Stäbchenpresse Das Essbesteck aus
Japan kann in Verbindung mit zwei Gummibändern zu einem wirkungsvollen
Peinigungsinstrument ähnlich wie Klammern benutzt werden. Dabei werden
zwei Stäbchen zusammen gelegt und an jedem Ende mit Gummibändern
zusammengebunden. Dieses Gebilde kann man nun für Brustfolter verwenden
oder auch, eine japanische Variante, für Zungenfolter. Bei einer
anderen Variante wird zuerst nur ein Ende mit Gummibändern gesichert,
das andere erst dann, wenn zwischen die freien Enden ein Eis-Würfel
eingeklemmt wurde. Die zu pressende Körperstelle, fast immer eine
Brustwarze, wird jetzt in das von den Stäbchenenden ohne Eiswürfel
gebildete V gelegt. Durch das langsam schmelzende Eis schliesst sich das
V und zwängt dabei die Warze ein. ©
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